Schuhe

Frühmittelalterliche Schuhe sind meist in wendegenähter Machart (Ausführung T) hergestellt. Dazu wird das Oberteil mit der späteren Innenseite an die Innenseite der Sohle genäht und danach umgewendet, sodass auf der Aussenseite keine Naht sichtbar ist.
Diese Sohle kann nicht stärker als 4 mm sein, weil sich der Schuh sonst kaum mehr wenden lässt.
Wer heutigen Schuhkomfort mit mittelalterlichem look bevorzugt, wird die robustere moderne Machart wählen. Im Unterschied zur wendegenähten Machart haben solche Schuhe ein Lederfutter und eine feste lederne Fersenkappe. Eine Brandsohle und eine Zwischensohle mit einer 6 mm starken Ledersohle (Ausführung L) oder einer 6 mm starken Gummisohle (Ausführung R) aussen sorgen für einen guten Stand.

Die Sohlenform kann rund oder großzehenbetont sein.

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